Kanu- und Familienfest zum 75. Jubiläum
Ein Jubiläum will gründlich und gut vorbereitet werden, insbesondere, dann, wenn es um das 75-jährige Bestehen des Vereins geht. Über ein halbes Jahr vorher trafen sich eifrige Vereinsmitglieder, um die Feier zu planen und vorzubereiten. Erste Überlegungen mündeten in der Idee eines Fests bei dem die gesamte Kanugemeinschaft aber auch Freunde und Familien der Mitglieder den Anlass gebührend feiern. Man besann sich auf die Tradition des Marler Kanutags, welcher in früheren Zeiten regelmäßig durchgeführt wurde, allerdings seit einigen Jahren eingeschlafen ist. In zeitgemäßem Gewand wollte der Verein diesen einmalig wieder aufleben lassen. Schnell war mit dem 27. Juni 2026 ein passender Termin gefunden. Es sollte ein Kanu- und Familienfest werden. Dazu gehört selbstverständlich ein offizieller Teil mit Reden und Grußworten genauso, wie eine gute Bewirtung der Gäste, traditionel mit Grill, Bierwagen und Kuchenbuffet.

Für musikalische Unterhaltung war das Hullerner Blasorchester und eine Coverband vorgesehen. Dazu nutzte der Kanubezirk die Gelegenheit seine Aktionsmedien und Verleihangebote in Form eines Spielmobils für Kinder, einer Kanupolo-Einheit und den Leihbooten vorzustellen und im Rahmen des Schnupperpaddelns zum Ausprobieren zur Verfügung zu stellen.

Für die Kleinsten gab es Kinderschminken und es wurden Filme über die bewegte Vergangenheit des Vereins gezeigt.

Je näher der Termin rückte, desto klarer wurde, dass die Wetterbedingungen sehr heiß und trocken werden würden. Als es dann aufgrund der Hitze auch noch zur Absage eines zeitgleich im Halterner Strandbad geplanten Musikfestivals kam, war auch beim KCH eine Umplanung nötig. Das Musikprogramm fiel aufgrund der widrigen Umstände leider aus. Am Bootshausgelände wurde großzügig für Schatten gesorgt und das Getränkeangebot mit Unmengen von Mineralwasser ausgestockt.

Die Eröffnung wurde kurzerhand unter den Schatten spendenden Baum am Steg des Kanals verlegt. Die erste Vorsitzende Elke Heuver ließ die Geschichte des Vereins Revue passieren und gab einen Ausblick auf das aktuelle Vereinsleben.

Für die Stadt Marl sprach die stellvertretende Bürgermeisterin Bettina Hartmann Glückwünsche aus und lobte den lebendigen Beitrag des Vereins zum Sportangebot der Stadt.

Auch der Deutsche Kanuverband und der Kanuverband NRW ließen durch den Vizepräsidenten von Kanu NRW Thomas Hartleif Grüße übermitteln, wobei dieser in seiner Rede ganz aktuell auf die Herausforderungen des Kanusports und der Vereine mit Hitze und Klimawandel einging. Als Vertreterin des Kanu Bezirks 3 würdigte Stefanie Gillmann-Schniedenharn den Verein ebenso, wie der Vorsitzende der Sparte Kanu im Stadtsportverband Marl Jürgen Pospiech, der vom KCH als Traditionsverein im hiesigen Kanusport sprach. Nachdem weitere Vertreter anderer Kanuvereine Grußworte überbracht hatten, ging es zum gemürlichen bzw. sportlichen Teil des Nachmittages über.




Beim Schnupperpaddeln nutzten viele die Gelegenheit sich am und im Kanal zu erfrischen. Das Paddelangebot reichte von SUPs über Kajaks und Canadier bis hin zu Wildwasserbooten sowie Seekajaks.

Selbst kleine Kinder sammelten unter fachkundiger Leitung erste Erfahrungen mit den Booten.

Am Abend fand dann ein spontanes Konzert einiger Vereinsmitglieder mit Coversongs statt.

Obwohl der Tag dann doch etwas anders, als ursprünglich geplant, ablief, war es eine rund herum gelungene Veranstaltung die dem Jubiläum einen würdigen Rahmen gab.

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